Homburger ADAC Bergrennen – Homburger Automobilclub e.V im ADAC

44. Bergrennen am 15. und 16. Juli 2017 – Homburg / Saar – Käshofer Straße

WEC’

Ein Traum geht in Erfüllung – Timo Bernhard holt sich den Gesamtsieg mit Porsche in Le Mans

Um 18:30 Uhr am Samstagabend schien das 24-Stunden-Rennen für den Porsche 919 Hybrid von Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau / Homburger Automobilclub) und Brendon Hartley (NZ) verloren: kein Vorderradantrieb mehr, über eine Stunde Reparaturzeit. Doch die 85. Auflage des Langstreckenklassikers in Le Mans nahm derart dramatische Wendungen, dass eine fast übermenschliche Aufholjagd vom 56. Platz und einem Rückstand von 18 Runden mit dem Gesamtsieg belohnt wurde. Es ist der insgesamt 19. für Le-Mans-Rekordhalter Porsche und der dritte in Folge. Wer das härteste Rennen der Welt dreimal hintereinander gewinnt, darf den Wanderpokal behalten. Earl Bamber erzielte nach 2015 seinen zweiten Gesamtsieg mit dem Porsche 919 Hybrid. Auch Timo Bernhard gewann zum zweiten Mal an der Sarthe. Seit ihm das 2010 als Leihgabe an Audi gelang, träumte er davon, diesen Erfolg mit Porsche wiederholen zu können. Der überglückliche Brendon Hartley war bis dato der einzige der Porsche LMP-Werksfahrer, dessen Name noch nicht im Pokal eingraviert war.
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Jahresabschlußfeier mit Clubmeisterehrung

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Eine außergewöhnlich erfolgreiche Motorsportsaison ihrer Aktiven feierten rund 100 Mitglieder des Homburger Automobilclubs, mit den Helfern des Bergrennens, am zweiten Adventswochenende im Bexbacher Hotel Hochwiesmühle. Dennoch sieht die Zukunft des Clubs nicht gerade rosig aus. Es kommen auf den traditionsreichen ADAC Ortsclub große Herausforderungen zu, denn der Sport- und Organisationsleiter Hartmut Schöffler wird am 15.und 16. Juli 2017 letztmals die Fäden des Homburger Bergrennens in Händen halten und nach über 40 Jahren seinen Posten altersbedingt verlassen.

Der Abend der Jahresabschlussfeier des Homburger Automobilclubs stand im Zeichen der Motorsportler, die in den Bereichen Rundstrecke, Bergrennen, Rallye, PKW-Slalom und Jugend-Kart-Slalom eifrig Pokale und Meisterschaftspunkte einheimsten und sogar einen Deutschen Meistertitel in die Saarpfalz holten. Der Homburger Kai Neu konnte seinen Clubmeistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Mit seinem Ford Focus ST verfehlte der KfZ-Service-Techniker nur knapp einen Podiumsrang in der Gesamtwertung der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft und belegte mit sechs Klassensiegen am Ende Rang vier. Erstmals als Club-Vize-Meister ließ sich der Pirmasenser Andreas Germann feiern. Mit seinem Dallara Formel 3-Rennwagen erkämpfte sich der 51jährige Unternehmer am Ende Rang zwei im Deutschen Formel 3-Pokal auf der Rundstrecke. Rang drei des clubinternen Championats sicherte sich der junge Mandelbachtaler Jonas Steinbrenner auf BMW 232i.
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Timo Bernhard zum DMSB-Athletenvertreter gewählt

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FIA-Langstreckenweltmeister Timo Bernhard vertritt als neuer DMSB-Athletenvertreter ab sofort die Interessen der Kader und Nationalmannschaften innerhalb des Verbandes sowie im DOSB (Deutscher Olympischer Sport Bund). Der Profirennfahrer wurde von den Bundeskaderathleten im Rahmen eines Kadertrainings der dmsj (deutsche motor sport jugend) in der Landessportschule Hessen inFrankfurt einstimmig gewählt. „Ich möchte etwas aus meiner etwa 25-jährigen Erfahrung im Motorsport an junge Motorsportlerinnen und Motorsportler aus dem Automobil- und Motorradsport weitergeben“, erklärte der 35-jährige Bernhard seine Motivation und ergänzte: „Der Motorsport sollte sich mehr in der Mitte der Gesellschaft verankern und in Zukunft breiter aufstellen. Ich möchte dafür kämpfen, dass unser Sport noch bekannter wird.“ Der Athletenvertreter vertritt die Interessen der Bundeskaderathleten im Deutschen Motor Sport Bund und ist gemäß der DMSB-Leistungssport-Richtlinie in der „Arbeitsgemeinschaft Kader“ der dmsj stimmberechtigt. Außerhalb des DMSB nimmt der Athletenvertreter unter anderem an der Vollversammlung der Athletenvertreter im DOSB, an den Planungs- und Strukturgesprächen mit der Abteilung Leistungssport im DOSB und an den jährlich stattfindenden Sitzungen des Gutachterausschusses der Stiftung Deutsche Sporthilfe teil.

Start-Ziel-Sieg und WM-Titel für Porsche 919 Hybrid

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Porsche feiert den sechsten Saisonsieg und die erfolgreiche Verteidigung des Herstellertitels in Shanghai. Den vorletzten von neun Läufen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC gewannen Timo Bernhard (Homburger AC), Brendon Hartley und Mark Webber von der Poleposition aus. Das Trio mit dem zweiten Porsche 919 Hybrid, die Tabellenführer Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb, erreichte von Startplatz sechs aus Rang vier. Die schnellste Rennrunde auf dem 5,451 Kilometer langen Shanghai International Circuit fuhr Brendon Hartley in 1.45,935 Minuten. Das Sechsstundenrennen fand bei konstant trockener Witterung und Temperaturen um 23 Grad Celsius statt. (mehr …)

Dritter Saisonsieg in Folge für Timo Bernhard und die Nummer 1 Crew beim Rennen in Texas

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Mit dem fünften Saisonsieg hat Porsche die Tabellenführung in der Herstellerwertung der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC weiter ausgebaut. Beim sechsten von neun WM-Läufen im texanischen Austin erkämpften sich die Titelverteidiger Timo Bernhard (Homburger Automobilclub), Brendon Hartley und Mark Webber bei tropischen Temperaturen ihren dritten Saisonsieg in Folge. Sie waren von Position drei gestartet. Die diesjährigen Le-Mans-Sieger Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb erlebten in den USA ein durchwachsenes Rennen von Startplatz fünf aus. Sie kamen nach sechs Stunden als Vierte ins Ziel und konnten ihre Tabellenführung in der Fahrer-Weltmeisterschaft verteidigen. (mehr …)

Defektpech für Timo Bernhard in Le Mans

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Seit Mitternacht hatte sich das Duell zwischen Porsche und Toyota beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zugespitzt. Mit diesem Ende jedoch hatte niemand gerechnet. Eine Runde vor dem Ziel sah Toyota noch wie der sichere Sieger aus, dann rollte der Prototyp tragischerweise aus. So gewann einen Umlauf später der Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer 2 von Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb vor 263.500 Zuschauern. Dieses Trio hatte Ende 2014 in Brasilien auch den allerersten Sieg mit dem 662 kW (900 PS) starken Prototypen errungen. Dieser Erfolg ist für Porsche der 18. Gesamtsieg beim wohl härtesten Automobilrennen der Welt. Eine der begehrtesten Trophäen überhaupt findet damit ein weiteres Jahr in Zuffenhausen ihr Zuhause. Nach dem Vorjahreserfolg durch Earl Bamber, Nico Hülkenberg und Nick Tandy mit dem 919 Hybrid trat Porsche als Titelverteidiger an. Der erste Gesamtsieg in Le Mans war der Marke am 14. Juni 1970 gelungen. Damals gewannen Hans Herrmann und Richard Attwood mit einem Porsche 917 KH (Kurzheck) Coupé. (mehr …)