Homburger ADAC Bergrennen – Homburger Automobilclub e.V im ADAC

44. Bergrennen am 15. und 16. Juli 2017 – Homburg / Saar – Käshofer Straße

Rennbericht’

Die Ära Schöffler ging in Homburg brillant zu Ende

Am Ende standen doch wieder die Deutschen Spitzenfahrer Uwe Lang und Frank Debruyne ganz oben auf dem Siegertreppchen des Homburger ADAC Bergrennens, obwohl es ihnen der Veranstalter nicht leicht gemacht hatte. Das Organisationsteam vom Homburger Automobilclub schaffte es wieder einige internationale Spitzenfahrer in die Saarpfalz, im Südwesten Deutschlands zu locken. Besonders zu bemerken ist hierbei, dass kein einziger Fahrer eingekauft wurden, jedoch den ausländischen Piloten, außer den Luxemburgern die ja um ihre Bergmeisterschaft fuhren, ein ermäßigtes Nenngeld gewährt wurde. Die rund dreieinhalb Tausend Zuschauer an der Käshofer Straße sahen so 28 Gästefahrer, die aus fünf Nationen anreisten.

Die Trainingsläufe stocken am Samstag teilweise, geschuldet durch einige glimpfliche Unfälle und technische Defekte. Der Renntag verlief aber dann parademäßig. Zwischenfälle gab es kaum und die Sieger aus drei Rennläufen, standen bereits kurz vor 17 Uhr fest, als Franz Hilger im historischen Chevron B38 Toyota Formel 3 als Letzter die Ziellinie auf der Sickinger Höhe bei Käshofen kreuzte. Der Bayer könnte die letzte Fahrt überhaupt mit einem Rennwagen auf der Käshofer Chaussee absolviert haben, denn Hartmut Schöffler,  der „Macher“ und Organisationsleiter der seit 1974 durchweg jeweils einmal im Jahr laufende Veranstaltung, hat im Alter von 72 Jahren und nach 44 „Dienstjahren“ am Berg seinen Rücktritt erklärt. Ein oder mehrere Nachfolger, die Schöffler noch bei ihrer Arbeit begleiten wird, sind derzeit beim saarländischen ADAC Ortsclub noch nicht benannt. Schöffler und sein Orga-Team lieferten so noch einmal eine tadellose Veranstaltung ab.
(mehr …)

Toller Saisonauftakt für Kai Neu

neu_schotten_2017_by_bubel_0530

Bei den beiden Auftaktrennen zur diesjährigen deutschen Automobil-Bergmeisterschaft Ende April in Schotten sowie  eine Woche später im Luxemburgischen Eschdorf  konnte unser Mitglied und amtierender Clubmeister Kai Neu im Ford Focus ST in der Gruppe F , Klasse bis 2000 ccm bei beiden Rennen den Klassensieg einfahren und damit an die erfolgreiche Saison 2016 nahtlos anknüpfen. Hier hatte Kai den hervorragenden 4. Platz in der Deutschen Meisterschaft erreicht.

Ebenfalls am Start war unser Clubmitglied Martin Kraus aus Blieskastel im VW Polo, der in der gleichen Klasse startete und bei beiden Rennen den 4. Platz in erreichte. Der Werkstattleiter im VW-Autohaus Thönes kommt zwischenzeitlich immer besser mit seinem Tourenwagen zurecht, und steigert sich kontinuierlich. Außerdem belegte in der Gruppe F bis 1600 ccm in Schotten  Heinz-Peter Boch mit seinem Honda Civic den 2.Platz. Auch er ist Mitglied und aktiver Berg – Fahrer des HAC. Heinz-Peter war in Eschdorf nicht am Start.

Das nächste Rennen im Rahmen der Deutschen Bergmeisterschaft für unsere Aktiven ist am kommenden Pfingstwochenende, Anfang Juni das Wolsfelder  ADAC Bergrennen in der Süd-Eifel nahe Bitburg. Hier erwartet der Veranstalter EMSC Bitburg ein prächtiges Starterfeld, wahrscheinlich inklusive mindestens sieben HAC-Aktiven.

kraus_eschdorf_2017_by_bubel_0852

Erfolgreiches Debüt für Nebel und Kruhs im neuen Citroën DS3 R3T

nebel_kruhs_spr_2017_by_bubel_4459

Torben Nebel (Detmold) und Beifahrer Gino Kruhs (Quierschied / Homburger Automobilclub) stellen sich in diesem Jahr einer neuen Herausforderung: Sie gehen in der höchsten Deutschen Rallye-Liga mit einem rund 210 PS starken Citroën DS3 R3T ins Rennen. Den Saisonauftakt bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye nutzte das RAVENOL MOTORSPORT Rallye TEAM als Testlauf, um sich auf das neue Sportgerät einzuschießen. Das ostwestfälisch-saarländische Duo konnte wichtige Erkenntnisse sammeln und zeigte sich mit der steilen Lernkurve zufrieden. (mehr …)

Start-Ziel-Sieg und WM-Titel für Porsche 919 Hybrid

porsche_919_shanghai

Porsche feiert den sechsten Saisonsieg und die erfolgreiche Verteidigung des Herstellertitels in Shanghai. Den vorletzten von neun Läufen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC gewannen Timo Bernhard (Homburger AC), Brendon Hartley und Mark Webber von der Poleposition aus. Das Trio mit dem zweiten Porsche 919 Hybrid, die Tabellenführer Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb, erreichte von Startplatz sechs aus Rang vier. Die schnellste Rennrunde auf dem 5,451 Kilometer langen Shanghai International Circuit fuhr Brendon Hartley in 1.45,935 Minuten. Das Sechsstundenrennen fand bei konstant trockener Witterung und Temperaturen um 23 Grad Celsius statt. (mehr …)

David Hauser gewinnt 43. Homburger ADAC Bergrennen

hauser_david_homburg_2016_by_bubel_9192
Ein imposantes Formelwagenfeld konnte der Homburger Automobilclub an die Käshofer Straße locken. David Hauser (L) pulverisierte am Sonntagmorgen den Streckenrekord der 2,6 km langen, anspruchsvolle Strecke, um ganze 1,5 Sekunden und blieb auch in den beiden weiteren Läufen unter der alten Bestmarke seine Landsmanns Guy Demuth aus dem Jahr 2013. Aber dennoch behaupteten sich die Deutschen Uwe Lang (Schweinfurt / Osella BMW) und Frank Debruyne (Neuried / Dallara Opel F3), als Zweiter und Dritter der Gesamtwertung, gegen die starke ausländische Konkurrenz, mit den Formel 3000-Piloten Daniel Allais (F), Simon Hugentobler (CH) und Anthony Loeuilleux (F) im Formula Master, die knapp das Podium verfehlten. Rund 5.000 Zuschauer pilgerten bei optimalem Rennwetter an die Käshofer Straße.

Defektpech für Timo Bernhard in Le Mans

bernhard2_le_mans_vorstellung_2016
Seit Mitternacht hatte sich das Duell zwischen Porsche und Toyota beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zugespitzt. Mit diesem Ende jedoch hatte niemand gerechnet. Eine Runde vor dem Ziel sah Toyota noch wie der sichere Sieger aus, dann rollte der Prototyp tragischerweise aus. So gewann einen Umlauf später der Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer 2 von Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb vor 263.500 Zuschauern. Dieses Trio hatte Ende 2014 in Brasilien auch den allerersten Sieg mit dem 662 kW (900 PS) starken Prototypen errungen. Dieser Erfolg ist für Porsche der 18. Gesamtsieg beim wohl härtesten Automobilrennen der Welt. Eine der begehrtesten Trophäen überhaupt findet damit ein weiteres Jahr in Zuffenhausen ihr Zuhause. Nach dem Vorjahreserfolg durch Earl Bamber, Nico Hülkenberg und Nick Tandy mit dem 919 Hybrid trat Porsche als Titelverteidiger an. Der erste Gesamtsieg in Le Mans war der Marke am 14. Juni 1970 gelungen. Damals gewannen Hans Herrmann und Richard Attwood mit einem Porsche 917 KH (Kurzheck) Coupé. (mehr …)