Homburger ADAC Bergrennen – Homburger Automobilclub e.V im ADAC

44. Bergrennen am 15. und 16. Juli 2017 – Homburg / Saar – Käshofer Straße

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HAC-Gründungsmitglied Dietrich Schlosser verstorben

Am vergangen Sonntag, den 10. September 2017 ist das Gründungsmitglied des Homburger Automobilclubs  Dietrich Schlosser von uns gegangen. Im Clubleben war Dietrich allgemein unter dem Namen „Fidel“ bekannt. Wegen seines Vollbarts und einer gewissen Ähnlichkeit zu Fidel Castro, dem früheren kubanischen Staatschef, entstand dieser Spitzname. „Fidel“ war über Jahrzehnte als wichtiger Helfer beim Bergrennen dabei. Als Chef der Hauptkasse am Eingang der Karlsbergstraße, hat er jedoch nie ein Rennauto live auf der Käshofer Straße gesehen. In seinem Privatleben führte er lange Jahre als Wirt die Weinstube in Bexbach. Die letzten Berufsjahre bis zu seiner Pensionierung war „Fidel“ als Mädchen für alles und Hausmeister bei den Stadtwerken Homburg beschäftigt. Dietrich Schlosser wäre am 22. Oktober 73 Jahre alt geworden. Die Beerdigung und Beisetzung findet am Donnerstag, den 28. September 2017, um 14 Uhr in St. Ingbert-Hassel statt.

Timo Bernhard siegt mit Porsche LMP Team in Mexiko

Dem Porsche LMP Team ist in Mexiko-Stadt ein weiterer großer Schritt in Richtung Titelverteidigung gelungen: Beim fünften Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez erzielte die Mannschaft aus Weissach mit den beiden Porsche 919 Hybrid einen überlegenen Doppelerfolg. Die diesjährigen Le-Mans-Sieger und aktuellen Tabellenführer Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau / Homburger AC) und Brendon Hartley (NZ) gewannen vor ihren Teamkollegen Neel Jani (CH), André Lotterer (DE) und Nick Tandy (GB). Entgegen der Prognosen ging das gut besuchte Sechsstundenrennen komplett trocken und damit unverfälscht von Wetterkapriolen über die Bühne. Die beiden Porsche 919 Hybrid überrundeten die Konkurrenz von Toyota. Hartley fuhr die schnellste Rennrunde. (mehr …)

ADAC Rallye Deutschland erneut gemeistert

Bei seinem nunmehr vierten Start bei der ADAC Rallye Deutschland, Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft sahen HAC-Mitglied Christian Bächle mit Co-Piloten Isabelle Brack die Zielrampe am Bostalsee, was auf jeden Fall erstes Ziel war. Bei dieser überaus divizilen Rallye zählten die Beiden im Citroen DS3 R1 zu den Lokalmatadoren aus den Reihen das ADAC Saarland. Schon bei der ultraengen Auftakt WP am Donnerstag in Saarbrücken kam der rot-weiße Franzose nicht ohne Blessuren davon. Ein Teil der Radaufhängung musste nach einem Bordsteinkontakt gewechselt werden. Doch danach lief für das Team mit der Startnummer 96 bis zur Zielankunft am Sonntagnachmittag alles wie am Schnürchen. Am Ende war es dann der vorletzte Rang in der Gesamtwertung mit dem wohl PS-schwächsten Fahrzeug im Feld. Dies war jedoch Nebensache, denn eine Zielankunft bei einer der weltgrößten und schwierigsten Rallyeveranstaltungen ist schon aller Ehren wert.

Ehrung für Timo Bernhard im Michelin-Werk Homburg

Unser Clubmitglied und Aushängeschild Timo Bernhard war am Mittwoch, den 16. August zu Gast im Michelin Reifenwerk Homburg, wo er sich gemeinsam mit Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und Cyrille Beau, Werkleiter bei Michelin Homburg, in das Goldene Buch der Stadt Homburg eintrug. Diese Ehre wurde dem gebürtigen Homburger auf Grund seines diesjährigen Le Mans-Sieges bereits zum zweiten Mal zuteil, nach seinem WM-Titel im Vorjahr. Die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, war ebenfalls bei den Feierlichkeiten anwesend, genau wie einige HAC-Mitglieder. Bei herrlichem Sonnenschein konnte sogar im Freien gefeiert werden. 

Die Ära Schöffler ging in Homburg brillant zu Ende

Am Ende standen doch wieder die Deutschen Spitzenfahrer Uwe Lang und Frank Debruyne ganz oben auf dem Siegertreppchen des Homburger ADAC Bergrennens, obwohl es ihnen der Veranstalter nicht leicht gemacht hatte. Das Organisationsteam vom Homburger Automobilclub schaffte es wieder einige internationale Spitzenfahrer in die Saarpfalz, im Südwesten Deutschlands zu locken. Besonders zu bemerken ist hierbei, dass kein einziger Fahrer eingekauft wurden, jedoch den ausländischen Piloten, außer den Luxemburgern die ja um ihre Bergmeisterschaft fuhren, ein ermäßigtes Nenngeld gewährt wurde. Die rund dreieinhalb Tausend Zuschauer an der Käshofer Straße sahen so 28 Gästefahrer, die aus fünf Nationen anreisten.

Die Trainingsläufe stocken am Samstag teilweise, geschuldet durch einige glimpfliche Unfälle und technische Defekte. Der Renntag verlief aber dann parademäßig. Zwischenfälle gab es kaum und die Sieger aus drei Rennläufen, standen bereits kurz vor 17 Uhr fest, als Franz Hilger im historischen Chevron B38 Toyota Formel 3 als Letzter die Ziellinie auf der Sickinger Höhe bei Käshofen kreuzte. Der Bayer könnte die letzte Fahrt überhaupt mit einem Rennwagen auf der Käshofer Chaussee absolviert haben, denn Hartmut Schöffler,  der „Macher“ und Organisationsleiter der seit 1974 durchweg jeweils einmal im Jahr laufende Veranstaltung, hat im Alter von 72 Jahren und nach 44 „Dienstjahren“ am Berg seinen Rücktritt erklärt. Ein oder mehrere Nachfolger, die Schöffler noch bei ihrer Arbeit begleiten wird, sind derzeit beim saarländischen ADAC Ortsclub noch nicht benannt. Schöffler und sein Orga-Team lieferten so noch einmal eine tadellose Veranstaltung ab.
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Vorschau zum Starterfeld beim 44. Homburger ADAC Bergrennen

Mit der diesjährigen Ausgabe des Homburger Bergrennens vom 14.-16. Juli 2017 wird der motorsportliche Traditionsanlass bereits zum 44. Mal vom Homburger Automobilclub (HAC) durchgeführt. Am dritten Juli-Wochenende erwartet die Rennsportfans aus nah und fern, nebst spannenden Rennläufen und einer einmaligen Race-Atmosphäre, ein umfassender Festzeltbetrieb im offen zugänglichen Fahrerlager. Das schon fast legendäre Rennen in der Saarpfalz lebt nicht nur von den Elitefahrern aus dem In- und Ausland, sondern auch von den Aktiven aus der Region.

Die von den HAC-Mitgliedern und einem Freiwilligentrupp aus der 4. Kompanie des Fallschirmjägerbataillon 26 aus Zweibrücken zur Rennstrecke hergerichteten Käshofer Straße, zählt ohne Zweifel zu den anspruchsvollsten Bergstrecken in Deutschland. Vierzehn Kurven, auf 2,4 km Streckenlänge und ein in Europa einmaliger Streckenverlauf, der von der Startlinie bergab mit der darauf folgenden Durchfahrt des Lambsbachtals, über die erste Schlüsselstelle „Brückchen“ verläuft, wird den Aktiven und ihren Rennsportwagen einiges abverlangen. Außer Go-Karts, Renntrucks und der Formel 1 wird die gesamte Palette des Automobilrennsports, im Einzelzeitfahrmodus auf dem heißen Asphaltband zwischen Homburg und der Sickinger Höhe bei Käshofen bewundert werden können. Tourenwagen aller Couleur und Verbesserungsstufen, Klassik- und Oldtimerrenner sowie reinrassige Rennsportwagen, unterteilt in Monoposto und Sportprototypen gehen auf die Jagt nach Bestzeiten und Rekorden. Bis zu 600 PS sorgen für atemberaubende Beschleunigungsphasen, die die Zuschauer von den beliebten Zuschauerzonen am Start, am Brückchen und am Posten 8 bestens verfolgen können. (mehr …)